Übungseinheit des Wasserförderzuges der Ortsfeuerwehr Geismar im Göttinger Wald am Kehr

Am Samstag, den 10. April fand, trotz Corona, eine praktische Übungseinheit der Ortsfeuerwehr Geismar mit dem „Wasserförderzug“ am Kehr im Göttinger Wald statt. Natürlich unter genauen und strengen Hygienevorschriften trafen sich gegen 08.00Uhr insgesamt 25 Aktive am Feuerwehrhaus. Unter Leitung von Ortsbrandmeister Dirk Tetztlaff und Zugführer Patrick Klapproth ging es dann mit allen Fahrzeugen (MTW, LF 20KatS, TroTLF 16,  SW 2000 und zusätzlich der GW-Logistik I der Berufsfeuerwehr) in den Göttinger Wald. Die Gebäude und die angrenzenden, ausgiebigen Waldgebiete sind für solche Übungen natürlich super geeignet und liegen ja auch in der AAO der OF Geismar. Angenommen wurde ein Waldbrand direkt am Kehr, der auf die angrenzenden Gebäude überzugreifen drohte. Die insgesamt 90.000 Liter Löschwasserreserve in 2 Zisternen, die sich am Kehr befinden, reichen für solche „Großeinsätze“ nicht lange aus. Daher sollte eine rund 1.100 Meter lange B-Förderleitung mit einem Höhenunterschied von 59 Metern verlegt werden, von einem Hydranten auf der oberen Hälfte der Bismarckstraße, in Höhe des KWP`s gelegen, bis hin zu den Gebäude am Kehr, so der Auftrag. Als Verstärkerpumpen waren zwei TS und am Ende die Pumpe von unserem LF 20 KatS vorgesehen. Das Optimum, was errreicht werden sollte, waren 800 Liter/Minute bei 8 bar Eingangsdruck am LF. Doch wie das bei Übungen meistens der Fall ist und warum diese daher so wichtig sind, zeigte sich auch heute. Am Ende kamen leider nur 400-500 Liter an und auch der Eingangsdruck ließ zu wünschen übrig. Hier muss das Ganze nochmal aufgearbeitet und analysiert werden, ob eine Wasserförderung von den Zietenterassen her besser ist, oder was man bei der Strecke über die Bismarckstraße noch verbessern kann. Im Laufe des Tages wurde, während dIe Wasserförderung lief, noch verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um vielleicht das Ergebnis doch noch zu verbessern. Außerdem wurde in der Zwischenzeit auch der SW 2000 auf der Wache der Berufsfeuerwehr wieder mit neuen Schläuchen bestückt, sodass dieser jederzeit wieder für Realeinsätze verfügbar war. Um jegliche Spekulationen vorzubeugen: Das Wasser, welchses in der ganzen Zeit gefördert wurde, wurde nicht sinnlos „verplempert“, sondern gleich wieder als Füllung einer der Zisternen zugeführt. Gegen 16.30 Uhr war dann Übungsende und alle Fahrzeuge rückten wieder in den Standort einsatzbereit ein.

(Fotos: Thomas Kleinhans / noch mehr seht Ihr in unserer Galerie)

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Datum: Samstag, 10. April 2021 8:00
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