Gartenlaubenbrand in der Kolonie „An der langen Bünde“

Die meisten Kräfte der Ortsfeuerwehr Geismar sind nach den Sturmeinsätzen gerade wieder zu Hause angekommen, als um 20.41 Uhr der Digitale Funkmeldeempfänger (DME) wieder auslöste. Alle dachten natürlich:“ Noch ein Sturmschaden“., doch es kam anders. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr hatte zu einem Gartenlaubenbrand in der Gartenkolonie „An der langen Bünde“ zwischen Großcurthstraße und Reinhäuser Landstraße alarmiert. Zügig rückten das TroTLF 16, der GNW und dem MTW zur Einsatzstelle aus. Die Anfahrt sollte über die Reinhäuser Landstraße erfolgen. Die Berufsfeuerwehr schickte ein Tanklöschfahrzeug. Schon von weitem war die in Vollbrand stehende Gartenlaube zu sehen. Da die Gartenparzelle ziemlich mittig lag, musste erst ein längere B-Schlauchleitung gelegt werden. Anschließend wurde das Feuer mit mehreren Rohren durch Trupps unter Atemschutz bekämpft. Eine Propangasflasche, die sich in der ausgebrannten Laube befand, konnte gekühlt und anschließend geborgen werden. Zu retten gab es so gut wie nichts mehr. Ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarlauben konnte aber verhindert werden. Die Reinhäuser Landstraße war während des Einsatzes erst voll dann halbseitig von der Polizei gesperrt worden. Die Nachlöscharbeiten nahmen noch einige Zeit in Anspruch, sodass der Einsatz gegen 23.00 Uhr beendet war. Die Gesamtstärke der OF Geimsar betrug 1/23. Noch eine kleine Anekdote nebenbei: Eine Bürgerin, die an der Einsatzstelle vorbei kam, hat der Ortsfeuerwehr Geismar spontan zwei große Tüten Kekse geschenkt. Grund hierfür war laut Ihrer Aussage ein Dankeschön für unsere ehrenamtliche Arbeit bei den Sturmeinsätzen am Nachmittag.

 

  

  

(Fotos: Thomas Kleinhans)

Tags »

Autor:
Datum: Donnerstag, 18. Januar 2018 20:41
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Einsätze, Einsätze 2018

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Kommentare sind geschlossen,
aber Du kannst einen trackback auf Deiner Seite setzen.