Drehleiter-Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr

Am Freitag, den 06. November 2015 waren wir ab 19.00 Uhr mit einer Stärke von 1/25 zur Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr. Da es möglich sein kann, dass die Ortsfeuerwehr Geismar bei größeren Einsätze zusammen mit einem Beamten der BF auch die Reservedrehleiter besetzen wird und jede helfende Hand Gold wert sein kann, ist diese Ausbildung sehr sinnvoll. Den Anfang bildete eine Gerätekunde durch Hauptbrandmeister Uwe Kraft an der neuen sich im Löschzug befindliche Drehleiter DLAK 23/12 computergesteuert. Uwe zeigte uns jedes Gerätefach und machte uns mit den einzelnen Gerätschaften vertraut. Ein eigenes Stromaggregat, ein fest eingebauter Monitor, und das abknickende erste Leiterteil sind nur einige Dinge, die uns gezeigt wurden. Auch der mitgeführte Druckbelüfter lässt sich bei Bedarf am Korb fest montieren. Die Bedienung der Drehleiter wird grundsätzlich durch den Beamten der BF erfolgen. DSC_0778Doch es gibt eine Menge kleinerer Dinge, die durch Kräfte der Ortsfeuerwehr Geismar unterstützt werden können. Die Wasserversor- gung erfolgt grundsätzlich mit einer B-Leitung. Hier sollte man darauf achten, dass es eine ausreichende Wasserversorgung, entweder durch ein Tanklöschfahrzeug, über starke Hydranten oder über eine offene Wasserentnahmestelle gibt. Beim Ausfahren oder Drehen des Leiterparks ist es z.B. wichtig, dass Kräfte auf die Schlauchleitungszuführung achten. Bei der Reservedrehleiter muss das Wenderohr noch per Hand montiert werden. So auch das Gestell für eine Krankentrage. Diese beiden Dinge wurde anschließend am ausgefahrenen Korb der Reservedrehleiter in der Waschhalle praktisch geübt. Zuerst wurde das Tragegestell für eine Krankentrage am Korb montiert. Anschließend wurde ein Kamerad auf eine Krankentrage gebettet und dann auf den Korb gehoben, um  die Trage auf dem Gestell zu verankern. Danach wurde das Wenderohr und die Schlauchzuführung montiert. Nach rund 2 1/2 Stunden war die sehr interessante Ausbildung beendet. Hier gilt  nochmals ein großer Dank an Uwe Kraft, der uns die Theorie sowie die praktischen Handgriffe hervorragend rüberbrachte.

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( Fotos: Thomas Kleinhans)