☎ 112
Die Ortsfeuerwehr Geismar wurde am Dienstagmittag, den 04. Juli über DME um 12.09m Uhr zur Bereitschaft alarmiert. Erst hieß es, dass wir Bereitschaft im Feuerwehrhaus machen sollten. Kurze Zeit später informierte uns die Leitstelle, dass wir unsere Fahrzeuge auf das Gelände der Hauptfeuerwache Süd verlegen sollten. Daraufhin fuhren wir mit MTW, LF 20 KatS und TroTLF16 sowie einer Stärke von 1/22 auf den Hof der Berufsfeuerwehr an der Breslauer Straße. Hier sollten wir für eventuelle weitere Einsätze den „Löschzug“ bilden, oder Sonderfahrzeuge besetzen.
Grund für die Bereitschaft war ein länger andauernder Gefahrguteinsatz am Nordcampus der Uni Göttingen im Institut für Organische und Biomolekulare Chemie in der Tammannstraße. Hier war im Treppenhaus des Gebäudes eine 1 Literflasche mit dem Stoff „Thionylchlorid“ (eine Chlor-haltige schweflige Säure) fallengelassen worden und dann zerborsten. Bei dem Unfall gab es leider 10 Verletzte. Im Einsatz hier waren die Wache Nord + Süd der Berufsfeuerwehr, sowie die OF Stadtmitte und mehrere RTW`s und der LNA. Die OF Weende wurde ebenfalls zur Besetzung der Wache Nord (Klinikum) in Bereitschaft versetzt.
Um 14.39 Uhr wurden wir dann zu einen VU mit EKP (Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person) auf die Bundesautobahn A7 zwischen Göttingen Nord und Göttingen alarmiert. Wir fuhren im Zugverband (ELW mit einem BF-Beamten und Ortsbrandmeister, RW2, besetzt mit 2 Geismaraner Kräften und TroTLF16) einen Bereitstellungsraum an der Kasseler Landstraße Höhe BAB-Auffahrt an. Grund hierfür war noch eine in diesem Moment unklare Lage des VU`s. Nach Rückmeldung der vor uns eingetroffenen Kräfte, gab es keine Verletzten bzw. eingeklemmten Personen. Damit konnte der Rüstzug wieder zur Wache zurückkehren. Nachdem wir dann noch beim Bestücken der wieder eingerückten Fahrzeuge des Gefahrguteinsatzes geholfen haben, endete unsere Bereitschaft gegen 16,45 Uhr mit der Rückfahrt zum Standort an der Kerllsgasse.





