Bereitschaft auf Wache der Berufsfeuerwehr wegen einem Gefahrguteinsatz bei Firma Rohde Galvanik

Am Dienstagmorgen, den 21. Mai begann gegen 10.00 Uhr für die Göttinger Feuerwehren ein langwieriger Gefahrguteinsatz bei der Firma Rohde AG -Oberflächentechnik- im Maschmühlenweg.  Dort im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr mit dem Gefahrstoffzug, sowie Fahrzeuge der Wache 2 und 3, die OF Grone und Stadtmitte. Am Anfang hieß es, es wären ca. 400 Liter Salpetersäure beim Rückbau der Galvanikanlage ausgetreten. Diese Zahl erhöhte sich aber im Laufe des Einsatzes stätig.

(Fotos: Thomas Kleinhans)

Um 10.39 Uhr wurde dann die Ortsfeuerwehr Geismar zur Bereitschaft auf der Wache 1 der Berufsfeuerwehr alarmiert, um hier den Brandschutz für die Innenstadt bzw. das südliche Stadtgebiet weiter sicherzustellen. Ebenfalls zur Bereitschaft alarmiert wurden die OF Weende, sowie die nebenberuflichen Kräfte der Werksfeuerwehr Uni, beide dann zuständig für  den Nordbereich und auch die OF Holtensen für den Westbereich. Mit einer Stärke von 1/20 rückte die OF Geismar dann mit LF 20 KatS, TroTLF 16 und MTW zur Breslauer Straße aus. Es sollte ein einsatzreicher Tag für uns werden. Bereits um 11.35 Uhr rückte das LF 20 KatS zu einer Türöffnung in den Süntelweg nach Grone aus. Direkt von dort ging es um 11.53 Uhr zur nächsten Türöffnung nach Geismar in die Hauptstraße. Um 13.30 Uhr ging es zu einem Mülltonnenbrand in den Elmweg und um 14.55 Uhr fuhr unser TroTLF 16 zu einer Tierrettung in die Mauerstraße. Den Abschluss bildete gegen 17.20 Uhr eine Brandnachschau am Ingeborg-Nansen-Platz in einem Gebäude  für betreutes Wohnen des ehemaligen Altenheim am Saathoff Platz. Dort hatte eine ältere Frau Ihr Abendessen zubereiten wollen und dabei den Heimrauchmelder ausgelöst. Ein Eingreifen unsererseits war hier nicht notwendig. Zwischendurch haben wir noch mit dem KLAF der Berufsfeuerwehr zweimal Materialien zur EST Maschmühlenweg gefahren und mit unserem MTW den Verpflegungsanhänger zur EST gebracht und auch wieder abgeholt. Als der Einsatz bzw. die „Materialschlacht“ bei Firma Rohde beendet war und die Fahrzeuge der BF wieder auf Wache kamen, halfen wir dann noch den BF-Kräften beim Ausladen und Sortieren der gebrauchten Materialienabspritzen, sowie beim Abspritzen von Zelt und Unterlegplanen. Gegen 21.00 Uhr war dann auch fürs uns nach über 10 Stunden Bereitschaftseinsatz der Tag zu Ende.