24-stündiger Übungsdienst der Jugendfeuerwehr Geismar

Am Samstag, den 12. August veranstaltete die Jugendfeuerwehr Geismar einen 24 Stunden Wochenend-Übungsdienst. Ausgearbeitet wurde der Dienst von Jugendwart Kristian Müller und seiner Stellvertreterin Maike Teuteberg nach dem Reglement der FUK. Von den derzeit 17 Mitgliedern der JF waren 12 Jugendliche anwesend. Rund 13 aktive Mitglieder der Ortsfeuerwehr Geismar unterstützten disen Übungsdienst. Dienstbeginn war Samstag morgen um 08.00 Uhr mit der Diensteinteilung sowie der Einweisung auf die Fahrzeuge, so wie es bei den „Profis“ auch ablaufen würde. Das LF 20 KatS, das TroTLF 16 sowie der GWN standen der Jugendfeuerwehr an diesem Tag zu Verfügung. Nach einem Frühstück folgte eine theoretische Ausbildung. Kurz danach kam es zum ersten Übungseinsatz; eine Tierrettung. Nach und nach mussten noch ein Containerbrand gelöscht und auslaufende Betriebsstoffe nach einem Verkehrsunfall aufgenommen werden. Ein Pressetermin auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr wurde je durch einen Gong und eine Durchsage für den „Löschzug Geismar“ unterbrochen. Eine BMA-Auslösung mit unklarer Rauchentwicklung in der Kiesseestraße war dann der nächste Übungseinsatz. Hier wurde ein dreiteiliger Löschangriff aufgebaut und anschließend das Gebäude mittels eines Druckbelüfters wieder rauchfrei gemacht. Auch für das anstehende Mittagessen (es gab leckere Pizza) waren die Jugendlichen selbst verantwortlich. Kurz nach der Mittagspause kam es an der Heinrich-Böll-Schule zu einem „PKW-Brand“. Dieser wurde mit einer Schaumpistole und einem Schaumrohr abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten waren noch im Gange, da wurde ein „Wasserrohrbruch“ in einem Wohnhaus in der Straße „Im Bruche“ gemeldet. Mit einer Tauchpumpe konnte hier geholfen werden. Ein weiterer theoretischer Unterricht beendete den Nachmittag. Ab 18.00 Uhr erfolgte die Bereitschaft im Feuerwehrhaus. Doch damit noch nicht genug. Um 18.45 Uhr gab es eine Alarmierung zu einem Mülltonnenbrand am Jugendzentrum in der Heidelbeergasse. Als das erste Fahrzeug die „Einsatzstelle“ erreichte, hatte das Feuer schon auf das Haus übergegriffen. Eine Person wurde noch vermisst. Sofort wurde Verstärkung nachgefordert. Aber auch diese Übung meisterten die Jugendlichen mit bravur. Nach kurzer Zeit wurde die Person gefunden, ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben, sowie das „Feuer“ gelöscht. Eine wirklich gelungene Abschlussübung an diesem Samstagabend, die auch von den Eltern der Jugendlichen beobachtet werden konnte. Nach dem Abendessen (Grillen mit den Eltern) war ab 22.00 Uhr die Nachtruhe vorgesehen . Da ja Bereitschaftszeit angesagt war, haben die Jugendlichen natürlich dann auch im Feuerwehrhaus geschlafen. Am Sonntag morgen folgte nach dem Wecken noch ein gutes Frühstück, das Aufräumen und säubern der Fahrzeuge, sowie die Abschlussbesprechung. Alle Jugendlichen waren hellauf begeistert und wünschten sich solch eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung öfters.

  

 

  

(Fotos: 10 x Thoms Kleinhans/ 1 x Kristian Müller)

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Datum: Samstag, 12. August 2017 22:00
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