|
Wir bieten ihnen zur Zeit folgende Infoblätter über Brandschutzthemen zum Download an!
Klicken sie dazu  HIER
• Rauchen Sie niemals im Bett! • Lassen Sie offenes Feuer (Kerzen) niemals unbeaufsichtigt und achten Sie auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien! • Brennende Kerzen stets auf eine nicht brennbare Unterlage stellen! Der erste Rettungsweg ist der Treppenraum. Achten Sie darauf, dass dieser nicht durch brennbare oder sperrige Gegenstände (Schränke, Fahrräder, Kinderwagen, etc.) blockiert wird. Lagern Sie kein Altpapier oder Wertstoffsäcke unter der Treppe.

Zugestellter Treppenraum

brennbarer Müll in Flucht- und Rettungswegen
• Brand- und Rauchschutztüren sollen die Ausbreitung von Feuer und Rauch eingrenzen. Verkeilen Sie diese nicht und lassen Sie die Türen stets geschlossen.
• Löschen Sie niemals brennendes Fett mit Wasser. Decken Sie die Pfanne mit einem Deckel ab. Achten Sie auf Feuerwehrzufahrten. Diese dürfen nicht zugeparkt werden!
Sollte dennoch ein Brand ausgebrochen sein: o Bewahren Sie Ruhe und bringen Sie sich in Sicherheit. o Alarmieren Sie die Feuerwehr (Notruf 112). o Beim Verlassen der Räume schließen Sie die Türen hinter sich. Benutzen Sie nicht den Aufzug. o Sind Sie bereits in einem Raum bzw. einer Wohnung eingeschlossen, dichten Sie, wenn möglich, die Tür(en) gegen Rauch ab und machen Sie sich am Fenster oder Balkon bemerkbar. Informieren Sie die Feuerwehr über eventuell vermisste Personen sowie den Ort des Brandes.
Eine Unfallmeldung soll folgende Informationen enthalten: • Wo ist der Notfall? Geben Sie den Notfallort genau an, Ort, Straße, Hausnummer, Stockwerk usw. • Was ist geschehen? Beschreiben Sie kurz die Notfallsituation. Die Rettungsleitstelle muss erkennen, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen (Rettungshubschrauber, Feuerwehr usw.). • Wie viele Verletzte / Betroffene sind zu versorgen? Diese Angaben sind wichtig, um genügend Fahrzeuge und Personal einsetzen zu können. • Welche Verletzungen oder Krankheitszeichen haben die Betroffenen? Sind Personen in lebensgefährlichem Zustand? Die Rettungsleitstelle braucht diese Angaben, um die richtigen Fahrzeuge und das notwendige Personal, beispielsweise Notarzt, einzusetzen. • Warten auf eventuelle Rückfragen der Rettungsleitstelle! Legen Sie erst auf, wenn das Gespräch von der Leitstelle beendet wurde!
Es ist nicht schlimm, wenn Sie in der Aufregung nicht genau wissen, welche Angaben benötigt werden. Das Leitstellenpersonal wird die notwendigen Informationen von Ihnen abfragen.
Bei schwierigen örtlichen Gegebenheiten, zum Beispiel unübersichtliche Straßenführung, großer Wohnblock, großes Werksgelände o.ä. ist es zweckmäßig, einen Helfer zu beauftragen, den Rettungsdienst zu empfangen und einzuweisen.
Laden sie sich das Dokument als pdf-Dokument herunter.
Klicken sie dazu  HIER
Quelle: www.kfv-goe.de, Ortsfeuerwehr Geismar
Alle Jahre wieder - Advent, Advent, ein Lichtlein BRENNT! Die alljährliche Vorweihnachtszeit steht nun an, normalerweise eine Zeit der Einkehr und der Stille, der Vorfreude und der Erwartung. Für die meisten Mitbürger ist es aber wohl vielmehr eine Zeit der Hektik: Geschenke müssen besorgt, Weihnachtsfeiern besucht werden. Damit diese Zeit nicht mit Angst, Schrecken und Schaden endet, wollen wir Ihnen mit einigen hilfreichen Tipps zur Seite stehen, damit Sie, zumindest brandtechnisch gesehen, sicher durch den Dezember kommen.
Thema Adventskranz: • Benutzen Sie für Adventskränze und -gestecke keine brennbaren Untersätze; geeignet sind Teller/Schalen aus Glas, Porzellan oder Steingut. • Ersetzen Sie trockene Zweige von Adventsgestecken durch frisches Tannengrün. • Verwenden Sie nur unbeschädigte Kerzenhalter aus nichtbrennbarem Material. • Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.
Thema Weihnachtsbaum: • Kaufen Sie den Baum erst kurz vor Heiligabend und achten Sie darauf, dass er nicht schon beim Verkäufer nadelt. Bewahren Sie ihn bis zum Aufstellen im Freien (z. B. auf dem Balkon) auf. • Achten Sie beim Aufstellen auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen. Stellen Sie den Baum auch nicht direkt neben den Fluchtwegen auf (Zimmertür). Achten Sie weiterhin darauf, dass er nicht umkippen kann. Verwenden Sie möglichst einen Tannenbaumfuß mit einer Schale und füllen Sie diese mit Wasser . • Sofern Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können. Verwenden Sie Kerzenhalter, Christbaummaterial und Girlanden aus feuerfestem Material. • Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an und – falls es zum Brand kommen sollte - löschen Sie in umgekehrter Reihenfolge. • Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser. • Achten Sie darauf, dass der Weihnachtsbaum nicht nadelt, dann ist er besonders trocken. Oft nur ein Funke lässt den ausgetrockneten Baum fast explosionsartig abbrennen. • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt. Eltern sollten auf ihre Kinder achten. Auch Haustiere können eine Gefahr darstellen.
Wunderkerzen gehören nicht in den Weihnachtsbaum!
Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, verlassen sie die Wohnung, schließen alle Türen und warnen die Mitbewohner. Verständigen Sie über den Notruf 112 sofort die Feuerwehr.
Die Ortsfeuerwehr Geismar wünscht Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit, besinnliche und friedvolle Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!
Laden sie sich das Dokument als pdf-Dokument herunter.
Klicken sie dazu  HIER
Ihre Ortsfeuerwehr Geismar
Quelle: www.kfv-goe.de
Bei Brandunglücken mit Todesopfern sterben
95 % der Personen an den Folgen des giftigen Brandrauchs, nur 5 % aufgrund der Brandverletzungen.
In fast jedem Fall gilt also: Brandtote sind Rauchtote! Allein in Deutschland sind pro Jahr weit über 200.000 Brände zu verzeichnen. Jeden Tag brennt es also etwa 550 mal in Deutschland. Dabei sterben jährlich über 400 Menschen. Schlafende können auf Grund einer eintretenden Vergiftung durch den hohen Kohlenmonoxidgehalt im Brandrauch ohnmächtig werden, ohne vorher aufzuwachen. Entscheidend ist deshalb, den Brand möglichst schnell zu entdecken, um Zeit für Brandmeldung und Brandbekämpfung sowie für eine evtl. Flucht zu gewinnen. Wie gesagt, ein hoher Anteil der Brandopfer erliegt nicht etwa Brandverletzungen - sie ersticken an dem entstehenden giftigen Brandrauch. Diese traurige Erkenntnis gilt für Brände in privaten Wohnungen ebenso wie für Katastrophen großen Ausmaßes, z. B. im Düsseldorfer Flughafen 1996, wo 17 Menschen einer Rauchvergiftung erlagen. Der Rauch ist bei einem Brand das größte Problem für die Menschen im Gebäude und für die Feuerwehr. Die Folgen sind dramatisch: Innerhalb von weniger als drei Minuten sinkt durch den entstehenden Rauch die Sichtweite so weit ab, dass betroffene Personen die Orientierung verlieren und sich nicht mehr in Sicherheit bringen können. Erschwerend kommt die hohe Kohlenmonoxid-Konzentration hinzu. Diese steigt im Laufe eines Brandes sprunghaft an und führt von Kopfschmerzen über zunehmende Vergiftungen und Bewusstlosigkeit bis zum Tod. Brandrauch breitet sich 40 mal schneller aus als Feuer.

Gerade nachts, wenn man schläft, ist die Gefahr am größten. DENN: Im Schlaf funktionieren die Geruchsnerven nicht. Man riecht den Rauch also nicht. UND STIRBT IM SCHLAF !!!
Und: Ein Feuer kann überall entstehen (technischer Defekt, Kurzschluss, etc.), auch bei IHNEN zu Hause.
Darum: Rauchmelder!
In Skandinavien, England und den USA sind Rauchmelder bereits gesetzlich vorgeschrieben. Die Zahlen belegen, wie nützlich dies ist, denn hier ist die Zahl der Brandtoten um über 40 Prozent gesunken. Derzeit wird auch in Deutschland überlegt, eine Installationspflicht für Rauchmelder einzuführen.
Kleine Helfer mit großer Wirkung Die lebensrettenden Rauchmelder sind nicht größer als eine Kaffeetasse, unauffällig, leicht zu installieren und überall im Fachhandel erhältlich. Hochwertige Rauchmelder mit VdS-Zeichen funktionieren nach einem optischen Prinzip, das eine zuverlässige Raucherkennung und entsprechende Alarmmeldung ermöglicht. Rauchmelder sollten batteriebetrieben sein, um auch bei Stromausfall zu funktionieren. Bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönen bei diesen Geräten rechtzeitig Warnsignale. Heutzutage gibt es Rauchmelder bereits für weit unter 10 €, soviel sollte Ihnen Ihr Leben wert sein?!
Rauchmelder retten Leben Heimrauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können

Rauchmelder lassen sich auch ohne handwerkliches Geschick mit wenigen, dem Gerät beiliegenden Schrauben und Dübeln montieren. Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: ein Rauchmelder pro Etage. Ganz nach Ihrer Wohnsituation können Sie mit mehreren Geräten einen optimal erweiterten Schutz erreichen.
Darauf sollten Sie achten: Damit Sie von Ihren Rauchmeldern optimalen Schutz erwarten können, müssen Sie bei der Installation folgendes beachten: Befestigen Sie Rauchmelder ... • immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt, • an der Decke in der Raummitte, bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt, • nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft. • nicht in der Dachspitze, • nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (Bad, Wirtschaftsgebäude).

Was tun, wenn es brennt? • Ruhe bewahren, nicht in Panik geraten! • Verlassen Sie mit allen anderen Haushaltsmitgliedern umgehend die Wohnung. Halten Sie sich nicht auf, um irgendetwas mitzunehmen! • Bewegen Sie sich bei dichtem Rauch möglichst in Bodennähe! • Halten Sie Türen und Fenster brennender Räume geschlossen, um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern! • Rufen Sie die Feuerwehr (112) so schnell wie möglich an und nennen Sie Namen, Adresse und Brandort! • Warnen Sie andere Hausbewohner!
Denn soweit muss es nicht kommen:


Bei einem Feuer bleibt von der Einrichtung nichts über! Hier in Göttingen im Juni 2004. Innerhalb kürzester Zeit wird nicht nur die gesamte Einrichtung zerstört, auch Menschenleben sind in Gefahr! In fast all diesen Fällen hätte ein Rauchmelder für weit unter 10 Euro ein solches Feuer verhindert, DESHALB: Rauchmelder !!! Am Rande: "Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen ein Glückfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!" Mit diesem Satz eines Grundsatzurteils unterstreicht das Oberverwaltungsgericht Münster die Wichtigkeit von Maßnahmen zur Brandvorbeugung (unter anderem auch durch Rauchmelder). Laden sie sich das Dokument als pdf-Dokument herunter.
Klicken sie dazu  HIER
Quelle: OVG Münster, Urteil vom 11.12.1987, 10 A 363/86, VG Gelsenkirchen, Urteil vom 14.11.1985, 5 K 1012/85)
Quelle: www.kfv-goe.de
Hier appelliert die Feuerwehr an das Verantwortungsbewusstsein eines jeden Mitbürgers!
Die Erfahrung zeigt, wie groß plötzlich die Not ist, wenn Feuerwehrzufahrten oder Rettungswege blockiert sind. Wertvolle Minuten gehen verloren, wenn meist schweres Rettungsgerät weit getragen werden muss. Diese Zeit kann unter Umständen Menschenleben kosten.
Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Fahrzeug nie, d.h. auch nicht für kurze Zeit in Bereichen abgestellt wird, die als Brandschutzone, Feuerwehrzufahrt oder -fläche gekennzeichnet sind. Denn solche Bereiche dienen als Bewegungsflächen für Einsatzfahrzeuge, z.B. für Drehleitern, welche einen großen Aktionsradius benötigen, um wirksam eingesetzt werden zu können. Parken Sie immer so, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von 3 m für die Einsatzfahrzeuge frei bleibt und halten Sie Hydranten an Straßen und Bürgersteigen frei, da diese für die Feuerwehr oft die einzige Entnahmestelle für Löschwasser darstellen.
Gebäude, die weiter von öffentlichen Straßen entfernt liegen, können von der Feuerwehr nicht angefahren werden. Hier müssen oft längere Strecken zu Fuß mit schwerem Einsatzgerät zurückgelegt werden. Daher müssen solche Zugänge eine Breite von 1,25 m und Türbreiten von 1 m haben. Diese Wege dürfen also nicht als Abstellfläche genutzt werden.
Halten Sie bei einem Unglücksfall genügend Sicherheitsabstand zu den Lösch- und Rettungsmannschaften. Behindern Sie deren Arbeit nicht.
Sie helfen sich dabei aber auch selbst, da nur durch genügend Sicherheitsabstand eine Eigengefährdung für Sie ausgeschlossen werden kann.
Beachten Sie unbedingt die Anweisungen der Feuerwehr oder der Polizei, denn gerade bei Großbränden gibt es oft auch unsichtbare Gefahren durch giftige Dämpfe und Brandrauch.
Laden sie sich das Dokument als pdf-Dokument herunter.
Klicken sie dazu  HIER
Quelle: www.kfv-goe.de, Ortsfeuerwehr Geismar
Im Sommer ist das Grillen im Garten und in der Natur für viele ein großes Vergnügen. Damit es ein solches bleibt, rät die Berufsfeuerwehr Göttingen dazu, einige grundlegenden Regeln zu beachten.
Achten Sie unbedingt darauf, dass ein standsicherer Grill auf feuerfestem Untergrund eingesetzt wird. Wichtig ist auch der ausreichende Sicherheitsabstand von Feld, Wald und Flur sowie von anderen brennbaren Stoffen. Bei Grillplätzen in Waldnähe stets darauf achten, dass die Glut nicht vom Wind verweht wird.
Im Hochsommer besteht oftmals akute Waldbrandgefahr.
Benutzen Sie nur geeignete Zündhilfen wie Grillanzünder, Trockenspiritus oder Pasten. Nehmen Sie niemals Brennspiritus oder Benzin.
Denn diese Flüssigkeiten verdunsten bereits bei Umgebungstemparatur. Dabei kann es blitzartig zu Durchzündungen und somit zu schwersten Verbrennungen kommen. Tropft Fett in die Grillkohle, so kann sich diese entzünden.
Deshalb für alle Fälle Löschmittel, z.B. einen Eimer mit Wasser oder den Autofeuerlöscher, bereithalten.
Angenehm ist das Grillen mit einem Gasgrill. Hier sollte beachtet werden, daß alle Anschlüsse dicht sind und der Verbindungsschlauch zum Grill nicht der Hitze ausgesetzt ist. Auch sollte nie in einem Raum gegrillt werden, der keine Zu- oder Abluftmöglichkeiten hat. Hier besteht Vergiftungs- oder Erstickungsgefahr.
Grillkohle sollte nach dem Grillen erst dann entsorgt werden, wenn sie total abgekühlt ist und selbst dann sollten die Reste nicht in Plastikbehälter oder Kartons eingefüllt werden. Geeignet ist hier ein Blecheimer. Wer dazu keine Zeit hat, sollte die Glutreste unbedingt sorgfältig ablöschen und falls möglich vergraben.
Laden sie sich das Dokument als pdf-Dokument herunter.
Klicken sie dazu  HIER
Quelle: www.kfv-goe.de
Der Umgang mit Feuer kann verheerende Folgen haben. Kindern ist diese Gefahr nicht bewusst. Eltern sollten ihren Kindern unter Aufsicht und altersangemessen den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Kerzen und Feuerzeugen beibringen. Nur so kann die notwendige Vorsicht gegenüber solchen gefährlichen Gegenständen oder Situationen rechtzeitig erlernt werden. Diese spielerisch erworbene Vorsicht ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Brände jeder Art. Streichhölzer und Feuerzeuge sollten nie achtlos herumliegen, sondern so aufbewahrt sein, dass die Kleinen nicht drankommen. Auch sollte man Kinder nie zum Einkaufen von Zündhölzern schicken oder sie bei offenem Licht und Feuer unbeaufsichtigt lassen. So vermeiden Eltern, Großeltern oder Freunde die teilweise schlimmen Folgen, die das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann.
Der Kinderkreis im Förderkreis der Ortsfeuerwehr Geismar befasst sich auch mit diesem Thema. Ziel ist es, den Kindern spielerisch aber mit dem nötigen Respekt den Umgang mit dem Feuer, Feuerzeugen, Streichhölzern, Kerzern, etc beizubringen und sie ebenfalls für Notsituationen sensibel zu machen. Bisher geschah dies mit großer Anteilnahme der Kinder. Laden sie sich das Dokument als pdf-Dokument herunter.
Klicken sie dazu  HIER
Quelle: www.kfv-goe.de, Ortsfeuerwehr Geismar
o Zu den häufigsten Brandursachen in Privathaushalten gehört die Elektrizität. Die Berufsfeuerwehr Göttingen rät daher zu besonderer Vorsicht beim Umgang mit elektrischem Haushaltsstrom. o Beim Kauf neuer Geräte auf die Zeichen GS (geprüfte Sicherheit) und VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker) achten. Stets vor Gebrauch eines neu gekauften Gerätes die Bedienungsanleitung aufmerksam durchlesen. o Elektrische Geräte bedürfen der Pflege und sollten in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Dies gilt besonders für Kabel und Stecker. o Defekte Geräte sollte man nie selbst reparieren, sondern dies immer dem Fachmann überlassen. o Eingeschaltete Elektrogeräte nie unbeaufsichtigt lassen, auch wenn eine Abstellautomatik am Gerät vorhanden ist. Nach Benutzen des Gerätes den Stecker ziehen, dabei den Stecker jedoch nie am Kabel aus der Steckdose herausreißen. o Nie behelfsmäßige Steckdosen verwenden, an jede Steckdose nur ein Gerät anschließen, d.h. nicht über eine Steckdose und ein angeschlossenes Verteilerstück mehrere Geräte gleichzeitig anschließen. Denn besonders bei älteren Stromkabeln kann durch die Erwärmung der Leitungen die Isolierung schmelzen und so ein Brand entstehen. o Sind Kinder im Haushalt, sollten die Steckdosen mit Kindersicherungen abgesichert sein. o Geräte, die heiß werden (z.B. Kochgeräte, Bügeleisen oder Tauchsieder) sollten stets nur auf feuerfeste Unterlagen abgestellt und nur unter Aufsicht verwendet werden. o Bei Benutzung eines Heizstrahler oder eines Heizlüfter muss besonders darauf geachten werden, dass sich keine brennbaren Gegenstände in deren Nähe befinden, die sich durch den Betrieb erhitzen und damit entzünden können. Gleiches gilt für Lampen in Kellern und auf Speichern. Auch diese können durch ihren Betrieb soviel Wärme erzeugen, dass sie in der Nähe liegende brennbare Gegenstände entzünden können. o Fernsehgeräte erzeugen viel Wärme, man sollte sie daher möglichst frei aufstellen. o Beim Einbau in Schränke sollten brennbaren Materialien wie Vorhänge aus dem Bereich des Fernsehers entfernt werden. o Sind die Geräte abgeschaltet, bei Einbaugeräten die Schranktüren nicht sofort schließen, damit sich das Gerät abkühlen kann. o Bei Gewitter oder längerer Abwesenheit Antennen- und Netzstecker herausziehen, zumindest aber die Stand by-Schaltung abschalten. o Besonders gefährlich ist das Arbeiten an Sicherungen. Dies sollte ganz unterlassen werden. Auf keinen Fall dürfen Sicherungen überbrückt oder repariert werden. Hier kommt nur der komplette Austausch in Betracht.
Gefahr bei Dauereinsatz des Fernsehers Kaum ein anderes elektrisches Gerät ist so oft im Dauereinsatz wie der Fernsehapparat. Beim stundenlangen Zuschauen denken die Wenigsten an die starke Erwärmung des Gerätes. Um eine Überhitzung und ihre Gefahren zu vermeiden, rät die Berufsfeuerwehr Göttingen dazu, ein paar Grundregeln zu beachten.
Das Gerät sollte möglichst frei stehen, wobei mindestens 10 cm Abstand von einer Wand sein sollten, um die Betriebswärme abführen zu können. Ist das Gerät in eine Schrankwand integriert, so ist die Be- und Entlüftung um so wichtiger. Hier sollten auf jeden Fall diese Lüftungsöffnungen frei sein und nicht z.B. durch Zeitschriften bedeckt sein. Nach Ausschalten des Gerätes sollten nicht sofort die Türen geschlossen werden, sonst kann die vorhandene Restwärme nicht entweichen und heizt den gesamten Schrank auf.
Ist das Fernsehgerät eingeschaltet, sollte es nie unbeaufsichtigt bleiben. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt die Berufsfeuerwehr Göttingen, das Gerät über den Hauptschalter auszuschalten, die Bereitschaftsschaltung (stand by) also zu deaktivieren. Noch besser ist es jedoch, in einem solchen Fall aber auch bei der Gefahr eines Gewitters sowohl den Antennen- als auch den Netzstecker herauszuziehen.
Bei ungewöhnlichen Bildstörungen oder gar Brandgeruch sollte der Fernseher sofort abgeschaltet und der Stecker herausgezogen werden.
Sollte der Fernseher dennoch einmal brennen, sollte Sie in diesem Fall sofort das Gerät abschalten und den Netzstecker herausziehen. Dann die Feuerwehr, Notruf: 112 alarmieren. Danach die Rückwand des Gerätes mit einer Wolldecke, keinesfalls mit einer Kunstfaserdecke abdecken, um den Brand zu ersticken. Bei allen Löschversuchen sollten die Personen nur seitlich des Gerätes stehen, da in solchen Fällen stets die Gefahr einer Implosion der Bildröhre besteht. Durch die dabei herausgeschleuderten Glassplitter kann es zu empfindlichen Verletzungen kommen. aden sie sich das Dokument als pdf-Dokument herunter.
Klicken sie dazu  HIER
Quelle: www.kfv-goe.de
Der richtige Einsatz von Feuerlöschern durch Laienhelfer als Erstmaßnahme kann Leben retten! Deshalb sollte jeder mit einem Feuerlöscher umgehen können und wissen, wo der nächste Feuerlöscher untergebracht ist. Jeder sollte sich sodann mit der Aufschrift des Löschers vertraut machen, insbesondere damit, wie er im Ernstfall zu betätigen ist.
Beim Einsatz von Feuerlöschern gibt es einige Grundregeln, die man beachten sollte.

Brandklasse „F“ in die DIN EN 2 (Brandklassen) aufgenommen
Mit Erscheinen der DIN EN 2 (Brandklassen) jetzt im Januar 2005 ist neben den bisher bekannten Brandklassen A, B, C und D auch die Brandklasse F aufgenommen worden. Die Brandklasse F betrifft Brände von Speiseölen/-fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen. Der Hintergrund für diese Einteilung liegt zum einen darin, dass diese Brände grundsätzlich der Brandklasse B zugehören, aber aufgrund besonderer Gefahren und Eigenheiten die von diesen Bränden ausgehen, eine eigens hierfür geschaffene Brandklasse zugeordnet wurde. Es gab in der Vergangenheit häufig Unfälle und Probleme in Zusammenhang mit diesen Bränden.

Eignung von Feuerlöschern für verschiedene Brandklassen

Wichtig ist, dass Ruhe und Übersicht gewahrt und die Feuerwehr gerufen wird. Notruf: 112
Wer einen Feuerlöscher einsetzen will, muss ihn vorher entsichern. Danach dauert es etwa zwei Sekunden, bis sich der Druck im Löschmittelbehälter aufgebaut hat. Deshalb erst nach einer kurzen Pause die Spritzpistole betätigen. Bitte weiterhin ausreichenden Abstand vom Feuer halten, da die Wurfweite vom Wasser oder Pulver bis zu fünf Metern beträgt und sich erst bei diesem Abstand die volle Wirkung der Pulverwolke entfaltet. • Um den Löscherfolg beobachten zu können, immer nur kurze Stöße abgeben. So verhindert man auch, dass der Löscher in kürzester Zeit leer ist. • Die Mindestspritzdauer eines Löschers dauert nur etwa neun Sekunden. • Stets von unten löschen. • Immer mit dem Wind, nicht gegen die Windrichtung den Löscher zum Einsatz bringen. • Stehen mehrere Feuerlöscher zur Verfügung, nicht alle auf einmal verbrauchen. • Den Feuerlöscher nie ganz entleeren, damit für wiederaufflammende Brandherde noch eine Reserve nutzbar bleibt. Leere Löscher sollten sofort wieder nachgefüllt werden, auch solche, die nur teilweise geleert wurden. Zur Sicherheit müssen sämtliche Löscher alle zwei Jahre überprüft werden (bitte Plakette auf dem Feuerlöscher beachten).
Bei Befolgen dieser Regeln können im Haushalt bis zu 75 % aller Entstehungsbrände im Keim erstickt werden.
Klicken sie dazu  HIER
Quelle: Ortsfeuerwehr Geismar
Jedes Jahr geschehen zum Jahreswechsel immer wieder Unfälle mit verheerenden Verletzungen bei Erwachsenen und Kindern. Wir möchten Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie unbeschwert und gesund das neue Jahr begrüßen können. Schon beim Schmücken der Räume sollten Sie darauf achten, das Girlanden, Luftschlangen und sonstige Dekorationsmaterial nicht mit offenen Feuer, Heizstrahler oder Glühlampen/Halogenstrahlern in Berührung kommen. Wir empfehlen schwer entflammbare Materialien zu kaufen, denn schnell ist eine achtlos liegen gelassene Zigarette Auslöser für ein Brand.
Kaufen Sie Feuerwerks- und Knallkörper nur bei autorisierten Fachhändlern und achten Sie auf eine Prüfnummer (z.B. BAM 541/1998), denn es werden vermehrt illegal eingeführte Knallkörper verkauft, bei deren Verwendung er zu schweren Verletzungen kommen kann. Generell sollten Sie die Gebrauchsanweisungen schon vor dem Feiern in Ruhe durchlesen! Feuerwerkskörper dürfen nur im Freien unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften verwendet werden. Halten Sie genügend Abstand zu anderen Personen und brennbaren Gegenständen. Legen Sie die Feuerwerkskörper nach dem Entzünden auf den Boden, behalten Sie diese niemals länger in der Hand als unbedingt erforderlich.
Die pyrotechnischen Gegenstände werden in Klassen eingeteilt:
|
Klasse I: Kleinstfeuerwerk Zulassungs-Nr.: BAM-P I......
|
Klasse II: Kleinfeuerwerk Zulassungs-Nr.: BAM-P II......
|
|
Klasse III: Mittelfeuerwerk (früher: Gartenfeuerwerk) Zulassungs-Nr.: BAM-P III......
|
Klasse IV: Großfeuerwerk
|
|
Klasse T: Pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke, z.B. Bengalflammen, Theaterfeuerwerk, Leucht- und Signalmittel, Rauchkörper und -pulver, sowie KnallkorkenDie Gegenstände der Klasse T werden nach dem Grad der Gefährlichkeit in die Unterklassen T1 und T2 eingeteilt. Zulassungs-Nr.: BAM-PT 1-..... bzw. BAM-PT 2-.....
|
|
Pyrotechnische Munition fällt nicht unter das Sprengstoffgesetz, sondern unter das Waffengesetz. Der Handel ist nur mit einer Munitionshandelserlaubnis gestattet. Zulassungs-Nr.: BAM-PM I..... bzw. BAM-PM II
|
Für Silvester zugelassenes Feuerwerk umfasst ausschließlich die Klasse I (= Kleinstfeuerwerk) und die Klasse II (=Kleinfeuerwerk)! Raketen werden mit dem Holzstab in eine feststehende Flasche gestellt, nicht einfach so in den Boden stecken! Achten Sie darauf, das die Rakete ungehindert aufsteigen kann und sich keine Bäume im Weg stehen. Beachten Sie die Windrichtung, bei zu starken Wind sollte auf den Abschuss verzichtet werden. Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Kaufen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Silvesterartikel, die für Kinder geeignet sind. Lassen Sie die Kinder nicht allein mit den Silvesterartikel hantieren! Seien sie dabei und zeigen Sie den Kindern den richtigen Umgang mit dem Feuer.
Generell gilt für alle Silvesterartikel: Manipulieren Sie nicht daran herum! Jedes Jahr geschehen immer wieder Unfälle durch selbst gebastelte Knallkörper. Entfernen Sie sich sofort nach dem entzünden der Lunte und heben sie keine "Blindgänger" auf, denn diese können noch verspätet zünden!
Zum Schluss noch ein Rat:
Feiern Sie auswärts und ist sonst keiner zu Hause, dann schließen Sie alle Fenster. So wird vermieden, dass weggeworfene Knallkörper oder Raketen in einem Zimmer ein Feuer entfachen. Entleeren Sie Ihren Briefkasten, um einer Zerstörung der Post durch eingeworfene Knallkörper vorzubeugen. Wichtig ist es auch, brennbare Materialien von den Balkonen zu entfernen, da Raketen hier landen können.
Klicken sie dazu  HIER
Sollte es dennoch zu einem Unfall oder Brand gekommen sein, verständigen Sie über Notruf 112 sofort die Feuerwehr.
|