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Geschrieben von: Florian Kruck
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Sonntag, den 17. Januar 2010 um 22:03 Uhr |
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Bei unserer wöchentlichen Ausbildung beschäftigen wir uns theoretisch und praktisch mit dem "großen" Thema Feuerwehr. Während des theoretischen Teils der Ausbildung, der vorwiegend in das Winterhalbjahr verlagert wird, lernen wir z.B. etwas über die Gefahren an der Einsatzstelle, Löschwasserversorgung, technische Hilfe, Spreckfunk etc. Auch die erste Hilfe wird hier nicht vernachlässigt. Während des praktischen Teils unserer Ausbildung setzen wir das in der Theorie erlernte um. Durch Simulation möglicher Einsatzszenarien versuchen wir uns auf die Realität vorzubereiten. Das geht von Waldbrandbekämpfung über die Rettung einer Person aus einem Gefahrenbereich bis zur technischen Hilfeleistung. Des weiteren optimieren wir bei all diesen Übungen unseren Umgang mit den feuerwehrtechnischen Gerätschaften. Zu unserem praktischen Teil gehört auch die Ausbildung in der Atemschutzstrecke bei der Berufsfeuerwehr Göttingen.
In unseren Ausbildungsdiensten behandeln wir nicht nur die "alltäglichen" Feuerwehrtätigkeiten, sondern lassen uns auch an eher seltene Einsatzbereiche wie Tätigkeiten mit dem CSA (Chemikalienschutzanzug) heranführen. Diese ORTSFEUERWEHRINTERNE (kein Lehrgang) Schulung wurde von mehreren Kameraden unserer Ortswehr (mit freundlicher Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Eschede und der Landesfeuerwehrschule Celle durch deren Unterlagen) erarbeitet. Thema dieser Schulung ist Taktik und Arbeitsweise im "ABC-Einsatz". Während des theoretischen Teils dieser Schulung beschäftigen wir uns mit den Formen des Körperschutzes, der richtigen Anwendung dieser Körperschutzanzüge und der Einsatzzeit. Des weiteren lernen wir die Gefahren, den Sinn und Zweck und den Einsatzbereich einer CSA-Einheit kennen. Wir beschäftigten uns mit den Gefahrgutklassen und deren Kennzeichnung an Fahrzeugen bzw. Gegenständen, um auf mögliche Kennzeichnungen an der Einsatzstelle richtig reagieren zu können. Um uns richtig über einen Stoff informieren zu können, werden die möglichen Wege zur Informationsbeschaffung immer wieder durchgesprochen. Die Dekontamination (Reinigung) kontaminierter Personen und Gegenstände durch den Einsatz eines Dekontaminationsplatzes gehört natürlich auch dazu. Während dieser praktischen Ausbildung zeigt sich, ob und wie das in der Theorie Erlernte von den Kameraden praktisch umgesetzt wird. Bisher gab es noch kaum Anlass zu Kritik. Hierbei spielt jedoch die gute Zusammenarbeit der Kameraden eine wichtige Rolle! Im Nachhinein kann man nur ein positives Fazit der CSA-Schulung ziehen. Die Ausbildung macht allen Spass und doch wird mit dem nötigen Ernst an die Sache herangegangen. Alleine die Tatsache, dass sowohl bei der Theorie als auch bei der praktischen Ausbildung fast alle aktiven Kameraden der Ortsfeuerwehr anwesend sind, spricht für sich. Einen besseren Beweis für eine funktionierende Kameradschaft innerhalb unserer Truppe kann man wohl kaum bieten. Auf den folgenden Bildern möchten wir ihnen einen kleinen Einblick in diese CSA-Schulung gewähren.
In unseren Ausbildungsdiensten beschäftigen wir uns ebenso mit den Thema Hilfeleistung. Darunter fallen bei uns unter anderem die Arbeiten mit der Kettensäge und das Arbeiten mit dem Trennschleifer. Mit dem Trennschleifer arbeiten wir auf dem Gelände unserer Feuerwehr.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 20:21 Uhr |